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Gefeierter Abschluss des Michel-Kinderfilmfestivals

Kino für Kinder - das bot eine ganze Woche lang das Kinder- und Jugendfilmfest Michel. Es gab jede Menge spannender Filme und viele Aktonen rund um das Kino. Am Donnerstag war dann die Preisverleihung, auf der die heißbegehrten Preise vergeben wurden.

Auszeichnungen nach Schweden, Australien und Kanada

Jürgen Vogel auf dem Michel Kinder- und Jugendfilmfest, 2008 © NDR Fotograf: Nils Zurawski
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Zehn der insgesamt zwölf Filme haben um zwei Filmpreisekonkurriert: den Jurypreis "Michel" und den Publikumspreis. Nachdem sich die Kinder die Wartezeit mit Tanzeinlagen und lautstarkem Gesang vertrieben hatten wurden die Gewinnerfilme geehrt. Der Publikumspreis ging an den Film "Schmetterlinge" aus Schweden.

Der Regisseur Kjell-Ake Andesson konnte zwar nicht so schnell nach Hamburg kommen, er hat sich dennoch riesig über den Preis gefreut. Eine E-Mail von ihm an das Publikum wurde von der Kulturbeauftragten des schwedischen Konsulates in Hamburg verlesen - auf schwedisch.

Preis der Jury geht nach Australien

Kinder-Jury mit Jürgen Vogel und Miriam Gordon-Stewart auf dem Michel Kinder- und Jugendfilmfest, 2008 © NDR Fotograf: Nils Zurawski
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Dermit 5.000 Euro dotierte Preis der Kinderjury, die zusammen mit dem Schirmherren des Festivals, Jürgen Vogel in bester Laune, den vielen Zuschauern von ihrer Entscheidung und ihrer Arbeit erzählten, ging an den australischen Film "Hey Hey, hier Esther Blueburger" über die 13-jährige Esther, eine Außenseiterin, die sich gegen ihre verbohrte Umwelt zu wehren weiß. Natürlich konnte die Regisseurin Cathy Randall gar nicht so schnell aus Australien nach Hamburg kommen, um den Preis entgegen zu nehmen. Das tat für sie die australische Opernsängerin Miriam Gordon-Stewart, die sich ganz doll bei allen bedankte und sich freute, dass der Preis nach Australien geht.

Da aber der Jury viele Filme gut gefallen hatten, sprach sie auch noch zwei "lobende Erwähungen" aus: Einmal an den Publikumspreisgewinner "Schmetterlinge" und an den kanadischen Film "Home Run", über einen Jungen, der von einer Baseball-Karriere träumt.

Szene aus dem Zeichentrickfilm "Jasper"
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Zum Abschluss gab es dann nach den ganzen Preisen noch den Film "Jasper" zu sehen. Und alle Kinder freuten sich schon riesig auf die Premiere und wollten die Zeichentrick-Geschichte des kleinen Pinguin nun auch sehen. Der kleine Pinguin Jasper macht sich mit einem Kreuzfahrtschiff auf die Reise, um noch mehr als Schnee und Eis zu sehen. So eine Reise kann natürlich nicht ohne Komplikationen verlaufen.

Pfefferkörner-Premieren

Besonders freuen konnten sich die Fans der "Pfefferkörner". Gleich zwei neue Folgen der spannenden Serie liefen im Kino. Ihr konntet zum ersten Mal die fünf Pfefferkörner Yeliz, Laurenz, Lilly, Karol und Marie auf großer Leinwand sehen.Gezeigt wurden die Folgen "Schwanenmord" und "Bildertausch", die es erst im nächsten Jahr im Fernsehen zu sehen gibt. Mehr Informationen zu den Pfefferkörnern gibt es hier.

Im Anschluss an den Film konntet ihr den Machern der "Pfefferkörner" auch Fragen stellen, die bei der Vorstellung dabei waren. Nach der Vorstellung gab es die Möglichkeit, sich auf einer "Locationtour" die Drehorte einmal anzuschauen.

Tolle Filme aus aller Welt

Logo des Kinderfilmfestes "Michel"
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Daneben gab es aber noch viele andere interessante Filme. Eröffnet wird der Filmfest mit dem Film "SOS - Ein spannender Sommer". Die zwölfjährige Noora verbringt mit ihren Eltern und ihrem kleine Bruder ihre Ferien auf einer norwegischen Insel. Auf der Insel gibt es auch Robbenjäger - und das kann Noora nicht verstehen. Darum versteckt sie ein Robbenbaby und die Geschichte nimmt ihren Lauf...

Der Regisseur Arne Lindtner Naess war bei der Vorführung des Films anwesend und hat jede Menge Fragen zu seiner Arbeit beantwortet.

Gezeigt wurden Filme aus aller Welt: aus Griechenland, aus Serbien oder Australien. "Wir wollten fremde und neue Welten zeigen", sagt Julia Meyer-Grieben, die zusammen mit ihrem Kollegen Hajo Schäfer das Kinder- und Jugendfilmfest organisiert. "Mir gefällt es, im Kio zu sitzen und sich dann in andere Rollen zu versetzen", erzählt Julia. Das geht besonders gut, wie sie findet, bei dem Film "Hey Hey, hier Esther Blueburger". Ein Film über ein Mädchen, die von allen gehänselt wird, bis sie die coole Sunnie trifft.

Vier Puppen aus dem Film Szene aus "31 Minutos"
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Ein besonders schräger Film war der der Puppenfilm "31 Minuten". Der kleine Juanin wird von der Millionärin Cachirula entführt. Natürlich machen sich die Freunde von Juanin auf den Weg, um ihn zu retten. Eine wilde und turbulente Jagd beginnt!

Die Pfefferkörner Nina Flynn (Marie), Tim Tiedemann (Laurenz), , Mira Lieb (Yeliz) und Moritz Glaser (Karol) mit Popcorn vor dem Bus, der zur Locationtour in die Speicherstadt führte. © NDR Fotograf: Patricia Batlle
News

Die Pfefferkörnerpremieren auf dem Michel Kinderfilmfest

Zwei tolle neue Folgen der Pfefferkörner und eine spannende Tour an Originaldrehorte in Anwesenheit des Filmteams lockten am Sonntag viele Besucher zum Michel Kinderfilmfest.

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Puppen aus "31 Minuten" - hier ein Teil des Studioteams von Tulio. © Vereda Filmes
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31 Minutos - kreatives Chaos aus Chile

Chaotisch, bunt und originell: Der Puppenanimationsfilm "31 Minutos" aus Chile macht Jung und Alt Spaß. Und er zeigt, wie wichtig Freundschaft sein kann.

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Mathias Klimsa liest mit Schülern beim Michel Kinder- und Jugendfilmfest in Hamburg, 2008 © NDR Fotograf: Nils Zurawski

Schüler lesen und spielen die Pfefferkörner nach

Begeisterte Schüler lasen aus Drehbüchern der Pfefferkörner und spielten Szenen nach.