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Das Beste am Norden
Geschichte

Gorleben - Der Aufstand der Bauern

Am 22. Februar 1977 überraschte Ministerpräsident Ernst Albrecht die Republik mit der Entscheidung, ausgerechnet im niedersächsischen Wendland ein nationales Endlager für hochradioaktiven Atommüll und eine Wiederaufarbeitungsanlage zu errichten. Es sollte das größte Industrieprojekt Europas werden. Heute - über 30 Jahre später - streiten Politiker und Atomkraftgegner noch immer über das Endlager in Gorleben, doch die Entscheidung von einst hat das Wendland und seine Menschen verändert.

Bauern sammeln sich zur Sternfahrt nach Hannover. © picture-alliance / dpa
Geschichte

"Albrecht wir kommen!" - Gorleben-Protest in Hannover

Am 31. März 1979 hat eine der größten Anti-Atom-Demonstrationen der Nachkriegsgeschichte stattgefunden. Mehr als 100 Traktoren aus dem Wendland und Zehntausende Bürger zogen damals durch Hannovers Straßen.

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Niedersachsens Ministerpräsident Ernst Albrecht (CDU) benennt am 22. Februar 1977 Gorleben als vorläufigen Standort für eine nationale Autommülldeponie. © NDR/dpa
Geschichte

Chronik Gorlebens 1977 - 2007

Von der Verkündung Ernst Albrechts 1977, dass Gorleben ein "Nukleares Entsorgungszentrum" erhält, bis zur Aussicht auf eine offizielle Inbetriebnahme eines Atommüllendlagers im Jahr 2030.

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Auch nach fast 30 Jahren: Immer noch protestieren Bauern gegen die Atommülldeponie in Gorleben. © NDR
Bilderstrecke

Gorleben - Geschichte und Gegenwart einer Protestbewegung

Die Geschichte der Protestbewegeung gegen Gorleben als Atommüllendlager in Bildern.

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Ausschnitt der Landkarte Niedersachsens. © NDR Bildredaktion
Geschichte

Grenzüberschreitender Atom-Protest

Anfang Juli 1983 haben Atomkraftgegner im Wendland zwei Zeltlager an der innerdeutschen Grenze errichtet - auf DDR-Gebiet. Eine hochpolitische Aktion, über die auf höchster Ebene verhandelt wurde.

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Das atomare Zwischenlager in Gorleben
Hintergrund

Das Atommüll-Zwischenlager in Gorleben

Das atomare Zwischenlager in Gorleben besteht im Kern aus einer ebenerdigen Halle. Hier wird der Atommüll zum Auskühlen gelagert, bis ein geeignetes Endlager gefunden ist.

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Ein Bagger im Salzstock in Gorleben © dpa
Hintergrund

Endlager gesucht: Ist Gorleben noch eine Option?

Seit Jahrzehnten ist Gorleben als Endlagerstandort im Gespräch - doch Kritik kommt nicht nur von Atomkraftgegnern. Die Bundesregierung sucht nach Alternativen zum Salzstock im Wendland.

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Ernst Albrecht (1977) © dpa
Niedersachsen

Gorleben: Eine Protestkultur feiert Jubiläum

Menschenketten, Straßenschlachten, kilometerlange Treckerzüge: Vor 30 Jahren, 1977, begann im Wendland der Widerstand gegen das geplante Atommüll-Lager. Ein Widerstand, der ungebrochen ist.

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Weitere Informationen
Collage: Demonstration gegen AKW-Bau 1976, Luftballons 'Atomkraft? Nein Danke', AKW heute mit Friesenhaus davor © dpa Bildarchiv

Brokdorf - Symbol der Anti-AKW-Bewegung

In Brokdorf formierte sich 1976 erstmals gewaltsamer Protest gegen den Bau eines Atomkraftwerks. Trotz massiver Auseinandersetzungen ging der Meiler 1986 ans Netz.

"Peace!" - Die Anfänge der Ostermarsch-Bewegung

Am Karfreitag 1960 startete der erste deutsche Ostermarsch. Idee und Leitsymbol der Bewegung kamen vor 50 Jahren in Großbritannien auf.

"Kampf dem Atomtod!"

Die "Göttinger Erklärung" gegen Adenauers Atombewaffnungspolitik lieferte 1957/58 den Anstoß für erste Großdemonstrationen.

Internet-Links

Geschichte der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V..

Nachrichten von Greenpeace zum Thema

Infos des Ministeriums zu nuklearer Sicherheit und Entsorgungsfragen, Ausstieg aus der Atomenergie, Endlagerfragen sowie Pressemitteilungen.

Infos über Forschung und internationale Zusammenarbeit, Gesetze und Regelungen sowie aktuelle Veranstaltungen und Pressemeldungen.

Buchtipp
Jo Lendle: Mein letzter Versuch die Welt zu retten, Roman, Buchcover (Ausschnitt) © Deutsche Verlags-Anstalt

Prostest im Wendland - Jo Lendles neuer Roman

24.08.2009 22:30

Jo Lendles neuer Roman über den Protest im Wendland - vorgestellt vom Kulturjournal.