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Heiligendamm hat nicht den Bekanntheitsgrad früherer Gipfel-Tagungsorte wie Köln oder Bonn. Der idyllische Ort an der Ostseeküste trägt wegen der hellen klassizistischen Gebäude auch den Namen "Die weiße Stadt am Meer" und gilt als ältester Seebadeort Deutschlands. Für den G8-Gipfel wurde Heiligendamm mit einem Sicherheitszaun hermetisch abgeriegelt. Diese Sperre ist zwölf Kilometer lang. Sie wird nach dem Gipfel wieder abgebaut.
Neben Heiligendamm war auch Rostock ein Schauplatz des Gipfeltreffens. Am 2. Juni fand hier die wahrscheinlich größte Demonstration gegen die G8 statt. Mehrere Zehntausend Menschen kamen. Gewalttätige Ausschreitungen überschatteten die ansonsten friedlichen Proteste. In der Stadt folgten weitere Demonstrationen sowie die Abschlusskundgebung am 8. Juni.
Die mehreren Tausend Demonstranten kamen in insgesamt vier Camps unter: Rostock, Reddelich, Wichmannsdorf und Bützow.
NDR Online zeigt Heiligendamm, das G8-Treffen im Nordosten und die Proteste dagegen in Bilderstrecken.
Ostseebad Heiligendamm
(Mecklenburg-Vorpommern)
6. bis 8. Juni 2007
Angela Merkel (Deutschland)
Nicolas Sarkozy (Frankreich)
Tony Blair (Großbritannien)
Romano Prodi (Italien)
Shinzo Abe (Japan)
Stephen Harper (Kanada)
Wladimir Putin (Russland)
George W. Bush (USA)
Vor dem G8-Gipfel tagten die Außenminister der 43 Asem-Länder in Hamburg. Ziel war es, die Kontakte der Länder zu intensivieren.
Ein Dossier über den G8-Gipfel von Heiligendamm und seine Kritiker.
Karten und Fakten zu Armut, Entwicklung und Welthandel
Informationen der Bundesregierung zum G8-Gipfel
Die Polizeitruppe Kavala war für die Sicherheit während des Treffens zuständig.