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Nach der vermutlich fremdenfeindlichen Attacke auf einen dunkelhäutigen Portugiesen am Sonntag im Stadtteil Hammerbrook hat sich der Zustand des Opfers verschlechtert. Ein Polizeisprecher teilte am Montag mit, dass der 37-Jährige im Krankenhaus eine weitere Gehirnblutung erlitten habe. Er sei in einer lebensbedrohlichen Verfassung.
Unterdessen läuft die Fahndung nach dem mutmaßlichen Täter. Die Polizei hatte sich wichtige Hinweise von der Aussage des Opfers erhofft, muss jetzt aber weiter auf eine Vernehmung warten. "Wir sind über jeden Hinweis dankbar", sagte der Sprecher. Es hätten sich bereits erste Zeugen gemeldet.
Das Opfer hatte am Sonntagmorgen mit seinem Auto an einer roten Ampel gestanden, als plötzlich ein Mann einen Aufkleber mit fremdenfeindlichen Aussagen auf seinen Kofferraumdeckel klebte. Als der 37-Jährige sich beschwerte, hat ihn der mittelgroße, schlanke Täter beschimpft und mehrfach ins Gesicht geschlagen, wie die Polizei mitteilte. Anschließend sei der etwa 18 bis 25 Jahre alte Mann in einen dunklen Kleinwagen gestiegen und gemeinsam mit einem darin wartenden Komplizen geflüchtet. Von den beiden Männern fehlte trotz einer ersten Fahndung mit mehreren Streifenwagen zunächst jede Spur.
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