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Im Fall des Beziehungsdramas im schleswig-holsteinischen Tangstedt (Kreis Stormarn) hat die Kieler Staatsanwaltschaft am Freitag die Obduktionsergebnisse der beiden Leichen bekannt gegeben. Demnach starb die 40 Jahre alte Ehefrau an Schlägen auf den Kopf, die ihr mit einem Werkzeug beigebracht worden waren. Die Todesursache ihres 39 Jahre alten Manns war eine Vergiftung mit Kohlenmonoxid.
Den bisherigen Ermittlungen zufolge tötete der Mann am Donnerstag seine Frau und flüchtete danach mit seinen drei Dobermännern im Auto des Opfers. Polizisten entdeckten den Wagen später im Zuge einer Ringfahndung auf dem Gelände eines Hundevereins an der Bundesstraße 432. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft vom Freitag hatte der 39-Jährige einen Eimer mit glühender Kohle auf die Rückbank des Wagens gestellt und so sich und die Hunde vergiftet. Wiederbelebungsversuche eines Notarztes blieben erfolglos. Der Mann war beim Eintreffen der Polizei bereits mehrere Stunden tot, wie die Untersuchungen ergaben.
Die Tochter des Paares hatte die Leiche ihrer Mutter in dem gemeinsam bewohnten Einfamilienhaus in Tangstedt entdeckt und die Polizei verständigt. Von dem Geschehen hatte die 19-Jährige nichts mitbekommen. Sie erlitt einen Schock und wurde in ein Krankenhaus gebracht.
Als mögliche Motive für die Tat nannte die Polizei "Eheprobleme und Streitigkeiten". "Es sieht nach einer Beziehungstat aus", sagte eine Sprecherin. Ersten Erkenntnissen zufolge hatte die Frau ausziehen wollen.
Eifersucht und wirtschaftliche Probleme werden als Motiv für die Tat immer wahrscheinlicher. (Meldung vom 19.03.2009)
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