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Die Kieler Woche ist am Sonntag zu Ende gegangen: Mehr als drei Millionen Besucher ließen sich das größte Sommerfest des Nordens nicht entgehen. Auf dem Programm standen rund 300 Open-Air-Konzerte auf 19 Bühnen, aber auch rund 100 Sportveranstaltungen. Für die Segelwettbewerbe vor Schilksee waren nach Angaben der Veranstalter mehr als 1.400 Boote angemeldet. Den Höhepunkt der Kieler Woche bildete die Windjammerparade mit 110 Groß- und Traditionsseglern. Das deutsche Segelschulschiff "Gorch Fock" führte die Parade an. Rund 120.000 Schaulustige verfolgten das Spektakel von den Ufern der Kieler Förde aus.
Kiels neuer Oberbürgermeister Torsten Albig (SPD) nannte im Gespräch mit der NDR1 Welle Nord die Kieler Woche ein tolles Erlebnis. "Ich wünsche mir, dass wir einen Teil dieser Energie, mit der die gesamte Stadt jedes Jahr die Kieler Woche feiert, in den Rest des Jahres retten können. Dann meistern wir jede Herausforderung", sagte das neue Stadtoberhaupt.
Aus Sicht der Polizei verlief die Kieler Woche recht friedlich. Insgesamt fuhren die Beamten in den Nächten 1.258 Einsätze, darunter auch wegen 62 Kindern und Jugendlichen, die stark angetrunken waren. Außerdem verteilten sie mehr als 60 Strafanzeigen und nahmen 17 Randalierer nach einer Schlägerei in Gewahrsam. Die Rettungskräfte verzeichneten im Vergleich zum Vorjahr etwas mehr Einsätze. Die Sanitäter mussten vor allem Schnitt- und Schürfwunden behandeln.
Wegen des großen Andrangs gab es zweitweise an vielen Stellen kein Durchkommen mehr - und auch auf dem Wasser wurde es eng. Neben den unzähligen kleinen und großen Segelbooten, den Marineschiffen und den beiden Linienfähren der Color- und Stena-Linie hatten auch zwei riesige Kreuzfahrtschiffe mit zusammen gut 5.000 Passagieren an Bord im Hafen festgemacht.
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