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Volkswagen zieht die Notbremse und streicht wegen der dramatischen Absatzkrise alle noch verbliebenen 16.500 Leiharbeiter-Stellen weltweit. "Das ist für die Betroffenen nicht schön, aber daran führt kein Weg vorbei", sagte VW-Chef Martin Winterkorn dem Nachrichtenmagazin "Spiegel". Die Arbeitsplätze der Stammbelegschaft seien vorerst nicht bedroht. "Für dieses Jahr sehe ich da keine Probleme", sagte der VW-Chef. "Erst wenn es dann nicht mehr weitergeht, müsste man über andere Dinge nachdenken."
Die Umweltprämie sollte nach Ansicht von Winterkorn verlängert werden. Er gehe nicht davon aus, dass die von der Bundesregierung für die Abwrackprämie vorgesehenen 1,5 Milliarden Euro reichen werden. Zudem nehme der Staat mit jedem zusätzlich verkauften Auto über die Mehrwertsteuer wieder so viel Geld ein, "wie er zuvor als Prämie ausgegeben hat".
Im "Fall Opel" sprach sich Winterkorn gegen Staatshilfen für den schwer angeschlagenen Konkurrenten aus. "Der Staat sollte sich raushalten", sagte der VW-Chef. Wenn er punktuell einem Unternehmen mit Bürgschaften beispringe, sei das legitim. Aber das sollte nur für eine Übergangszeit gelten. "Der Staat darf nicht zur Rettungsgesellschaft für Firmen werden, denen möglicherweise der Bankrott droht."
Planungen, die Produktion erneut ruhen zu lassen, sind vom Tisch. (Meldung vom 17.02.2009)
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